englisch

Das Team von
Marquardt – Kleb-, Dicht- und Beschichtungsstoffe

Inhaber der Firma Marquardt - Kleb-, Dicht- und Beschichtungsstoffe ist Dr. Peter Marquardt.

Er ist Diplom-Chemiker mit Promotion in makromolekularer und technischer Chemie (= Kunststoffchemie). Zuvor holte er sich zwischen Abitur und Studium als chemisch-technischer Assistent die praktischen Erfahrungen in der Rückstandsanalytik. Dadurch entwickelte sich bei ihm ein besonderes Bewusstsein gegenüber der Migration von chemischen Stoffen aus Kunststoffmaterialien in die Umwelt und in Nahrungsmitteln.

Nach Beendigung des Studiums war er erfolgreich in der Bautechnologieabteilung eines innovativen Bauunternehmens tätig. Er war verantwortlich für die Entwicklung und Qualitätskontrolle von Kunststoffmaterialien (Schläuche, Poyurethan- und Epoxidharzklebstoffe) für die grabenlose Sanierung von Rohrleitungen. Dafür baute er eine Arbeitsgruppe mit Prüflabor und Entwicklungstechnikum auf. Ausgehend von einem Gewebeschlauchsanierungssystem für die Sanierung von Gasrohrleitungen (Versorgungsleitungen) nach DIN 30658-1 wurden von ihm Verfahren zur Sanierung von Gastransportleitungen nach DVGW VP 404 und von Gashausanschlussleitungen mit bis zu 4 Rohrbögen entwickelt. Auch die Entwicklung eines Sanierungssystems von Abwasserhausanschlüssen nach DWA-M 143-3 und DWA-M 143-20 mittels Polyesternadelfilzschläuchen wurde von ihm bearbeitet.

Ein wichtiger Schwerpunkt war die Entwicklung eines Sanierungsverfahrens von Trinkwasserrohrleitungen nach DVGW W 330. Hier gelang es ihm schon frühzeitig, flexible, für die Reversion geeignete Gewebeschläuche mit den notwendigen Prüfungen nach den KTW-Empfehlungen in der Kategorie A und nach DVGW W 270 zu entwickeln. Über 5 km der Dimensionen DN 80 bis DN 200 wurden damit erfolgreich saniert.

Dr. Peter Marquardt erkannte, dass diese Erfahrungen auch anderen Märkten zugute kommen können. Dies motivierte ihn, 2004 die Firma Marquardt - Kleb-, Dicht- und Beschichtungsstoffe zu gründen. Die Standortwahl fiel auf die Stadt Potsdam. Hier wurde die Firma mit ihrem gut ausgestatteten Entwicklungslabor und der Extrusionsanlage aufgebaut. Ausgehend von Inlinern für Panzerschläuche nach DVGW W 543 wurden inzwischen eine ganze Reihe von Schläuchen für Trinkwasser und Lebensmittel entwickelt. Ein weiteres Standbein sind auf Kundenanforderung hin entwickelte Epoxidharze.

Dieses Labor steht auch für die technische Beratung der Trinkwasser-, Abwasser- oder Lebensmittelindustrie zur Verfügung. Nachwievor fragen Kunden aus dem Bereich der Rohrleitungssanierung diese Beratung nach.

Dr. Peter Marquardt ist Mitglied in folgenden technisch-wissenschaftlichen Vereinen:

Die Firma Marquardt - Kleb-, Dicht- und Beschichtungsstoffe ist Mitglied im Kunststoff-Verbund Brandenburg Berlin (KuVBB). Dr. Peter Marquardt ist stellvertretender Leiter des Arbeitskreises Kunststofftechnik des VDI-Bezirksverbandes Berlin-Brandenburg (VDI-BB-K). Getragen vom KuVBB und vom VDI-BB-K wird von ihm ein Arbeitskreis "Kunststoffe in der Medizintechnik" aufgebaut, der die Kompetenzen der Hauptstadtregion aufbauend auf den Erfahrungen besonders migrationsarmer Kunststoffe bündeln soll. Weiterhin ist Dr. Peter Marquardt Mitglied im Projektkreis "Schlauchleitungen" des DVGW.

Zusätzlich zu Dr. Peter Marquardt arbeiten weitere qualifizierte Mitarbeiter in verantwortlichen Positionen an der Erstellung unserer Produkte und Beratungsleistungen.

Herr Bernhardt Roth ist gelernter Werkzeugmacher und für die Wartung der Produktionsanlagen sowie für deren Weiterentwicklung in Hinblick auf Prozesssicherheit und Produktentwicklungen zuständig.

Frau Anne-Marie Dager ist maßgeblich an der Weiterentwicklung und ständigen Qualitätskontrolle der Produkte beteiligt. Durch ihre Erfahrungen im Qualitätsmanagementwesen überwacht sie in Ihrer Funktion als Qualitätsmanagementbeauftragte nicht nur die Qualität der Produktion, sondern auch die Optimierung der Arbeitsabläufe. Mit dem Ziel, unsere hohen Qualitätsansprüche zur verwirklichen, haben wir ein System der präventiven Qualitätskontrolle bei uns eingeführt. Ampelsignale grün/gelb/rot zeigen frühzeitig den Stand der Qualität an. Dadurch gelang es uns, Fehlproduktionen nahezu zu vermeiden. Durch die absolute Rückverfolgbarkeit unserer Produkte haben wir uns das Vertrauen der Trinkwasser- und Lebensmittelindustrie erarbeitet und können uns den Markt der Medizinprodukte öffnen.